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Kurz-Charakteristik |
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Route |
Haltestelle Bischofswiesen bis Bushaltestelle Hallthurm oder Bahnhaltestelle Bayerisch Gmain |
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Gehzeit |
2 bis 3 Stunden |
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Höchster Punkt |
680 m |
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Höhenunterschied |
160 m (bis Bayerisch Gmain hinunter) |
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Schwierigkeitsgrad |
leicht |
Charakteristik
Leichte Wanderung ohne nennenswerte
Höhenunterschiede, fast ganzjährig möglich. Der Maximilians-Reitweg verläuft meist am Waldrand auf der Sonnenseite des Bischofswiesener Tals und bietet schöne Ausblicke auf die Berchtesgadener Berge.
Anreise
Mit der Berchtesgadener Land Bahn stündlich zum
Bahnhof Bischofswiesen. Wer auf der Strecke Freilassing –
Berchtesgaden zusteigt, erhält die Fahrkarte ohne Aufpreis
beim Zugbegleitpersonal. Wer die Fahrkarte an einem
ÖBB-Automaten löst, muss „Fahrkarte Inland mit Zielwahl“
antippen und dann als Ziel Bischofswiesen eingeben.
Wanderung
Vom Bahnhof Bischofswiesen geht man
ungefähr 200 m nach Osten zum Hangfuß. Dort trifft man auf
den Maximilians-Reitweg und folgt diesem bis Hallthurm. Vom
mittleren Wegabschnitt aus sieht man gut die „schlafende
Hexe“ im Lattengebirge. Das „Kinn“ heißt Montgelasnase nach
dem auffälligen Riechorgan eines von 1799 bis 1817 in Bayern
als Minister dienenden Grafen mit Vorfahren aus Savoyen –
eine Rache des Volkes für die von ihm vehement betriebene
Säkularisierung, der 1817 auch die Salzburger
Klostergründung Höglwörth zum Opfer fiel.
Das letzte Stück vor
Hallthurm führt entlang des Hallthurmer Mooses, einem vom
Gletscher ausgeschürften Becken, in dem nach der Eiszeit
wohl ein See war.
Beim Bahnschranken überquert man die Bahn und geht dann auf der Straße einige Meter zurück zur Bushaltestelle beim Bahnhof. Die Züge halten derzeit dort nicht.
In Hallthurm sieht man noch einen Turm und daneben ein Modell der ganzen „Mautstation“, von der nur mehr ein Turm übrig ist, der dem modernen Verkehr nicht im Wege stand.
Hallthurm war bis 1851 salzburgisch und damit Teil des Habsburgerreiches, daher wurde die Sole von Berchtesgaden damals auf dem Umweg rund ums Lattengebirge nach Bad Reichenhall geleitet. Die Abtretung von „Viertel Gmain“ 1851 war die letzte nennenswerte Grenzkorrektur Salzburgs.
Der Maximilians-Reitweg führt dann noch im schattigen Wald hinunter nach Bayerisch Gmain und nach Bad Reichenhall. Im Winterhalbjahr ist aber der Abschnitt zwischen Bischofswiesen und Hallthurm zu empfehlen, weil dieser rund um die Tagesmitte großteils in der Sonne liegt.
Rückfahrt
Von Hallthurm Buslinie 841 von 12.11 bis 18.11 Uhr
täglich stündlich zur Minute .11 nach Bad Reichenhall, von
dort mit der Berchtesgadener Land Bahn.
Einkehrmöglichkeiten
In Bischofswiesen,
Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall.
Karten
Kompasskarte Nr. 794 und Karte
Berchtesgadener Alpen des Landesamtes für Vermessung und
Geoinformation